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Patientenaufklärung zur Akupunktur
Die Akupunktur ist eine Behandlungsform, die seit über dreitausend Jahren in Asien angewendet wird. Die Akupunktur wird zur Therapie von akuten- und chronischen Erkrankungen, als Hilfe bei psychischer Erkrankung, als Einzeltherapie oder in Verbindung mit anderen Heilverfahren eingesetzt. Bei der Raucherentwöhnung, als Hilfe zur Gewichtsreduzierung und bei anderen Suchterkrankungen hat sich die Akupunktur als äußerst wirkungsvoll erwiesen. Die Dicke einer Akupunkturnadel beträgt etwa 0,20 - 0,35 mm, das entspricht etwa dem halben Durchmesser einer Injektionsnadel. Die Behandlung ist in der Regel schmerzfrei. Dem Wesen nach entspricht die Akupunkturbehandlung einem so genannten Heilversuch. Eine Wirkung kann erst im Behandlungsverlauf oder auch nach deren Abschluss eintreten, oder auch völlig ausbleiben. Die Akupunktur kann so genannte "überschießende" Reaktionen auslösen, die vom Patienten in der Regel als unerwünscht empfunden werden. Dazu zählen:
Mögliche Komplikationen und unerwünschte Folgen der Akupunktur können sein:
Mit Ausnahme des Hämatoms und der Kreislaufstörungen sind alle unerwünschten Wirkungen extrem selten. Ihre Häufigkeit wird auf unter 0,01 % der Behandlungen geschätzt, d.h. sie kommen höchstens einmal unter 10.000 Behandlungen vor:
Bei
einem ausgebildeten und erfahrenem Akupunkturtherapeuten
kann der Patient davon ausgehen, dass keine Nebenwirkungen auftreten.
Letzte
Aktualisierung: 27. September 2010
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