Alt durch Rauchen
Sehen
Sie gern älter aus, als Sie sind? Haben Sie gerne Falten,
gelbe Zähne, gelbe Fingernägel und Mundgeruch?
Dann rauchen Sie weiter wie bisher. Zugegeben,
es sieht schon cool aus, wenn sich Humphrey Bogart in
Casablanca eine Zigarette in den Mund steckt und sagt „Schau’ mir in
die Augen, Kleines“ und es stimmt, rauchen macht tatsächlich
älter und die Zigarettenwerbung zielt ja auch in den allermeisten
Fällen genau auf diese Zielgruppe ab, die so gerne älter und
erwachsener wäre. Aber während es möglicherweise bei
jugendlichen Jungen noch einige Zeit die Attraktivität steigert,
sieht das bei Mädchen schon sehr bald anders aus. Menschen
die rauchen, altern schneller. Ab dem Zeitpunkt ab dem Sie zu rauchen
beginnen, als Faustregel, etwa mit der doppelten Geschwindigkeit. Die
Haut eines jungen Mädchens, das typischerweise in der
Pubertät mit 15 Jahren zu rauchen beginnt, sieht mit 20 aus wie
die einer 25-jährigen, mit 25 wie die einer 35-jährigen und
mit 30 wie die einer 45-jährigen. In welchem Alter die Haut dann
vom Aussehen her dann bereits das typische Greisenstadium erreicht
können Sie nach dieser Faustregel selbst errechnen. Die
Kosmetikbranche lebt jedenfalls sehr gut damit, zahllose Tuben,
Tinkturen, Wässerchen und andere Behandlungen zu verkaufen, die
den Alterungsprozess der Haut aufhalten können sollen; Der Bedarf
wird umso größer sein, je mehr man seiner eigenen Haut
vorher mit Tabakrauch „zu Leibe“ rückt. Länger
dauern die Beeinträchtigungen der körperlichen und
sportlichen Leistungsfähigkeit an. Diese werden
durch Ablagerungen an der
Lungenoberfläche und in den
Blutgefäßen verursacht, die deren Leistungsfähigkeit
einschränken und erst im Laufe langer Zeiträume vom
Körper wieder abgebaut werden können. Und, seinen Sie mal
ehrlich meine Herren, welche Frau mag schon einen keuchenden und sich
dahinschleppenden Partner? Schließlich sagt ja schon ein
Sprichwort, dass das Verhalten beim Tanzen (das ja körperlich
anstrengend ist) einen Rückschluss auf das Verhalten im Bett
zulässt!
Rauchen
lässt die Haut schneller altern Zigaretten
lassen ihre Konsumenten im wahrsten Sinne des Wortes alt aussehen,
schreibt das Wissenschaftsmagazin "Morgenwelt" in seiner Online-Ausgabe
mit Blick auf eine japanische Studie. Demnach zerstört das Rauchen
die Fähigkeit der Haut, sich selbst zu erneuern. Das
Altern der Haut wird durch das spezielle Enzym MMPs (matrix
metalloproteinases) begünstigt. Körperzellen, die Tabakrauch
ausgesetzt sind, produzieren wesentlich größere Mengen
dieses Enzyms, stellten die Forscher fest. In ihren Laborversuchen
hatten sie Tabakrauch durch Hautzell-Kulturen geblasen, berichtet
"Morgenwelt" weiter. Das
Enzym MMPs ist normalerweise in den Erneuerungsprozess der Haut
eingebunden. MMPs lässt die äußere Hautschicht
absterben, damit von unten neues Gewebe nachwachsen kann. Dabei werden
auch jene Gewebe abgebaut, die frisches Kollagen für die
nachwachsende Haut produzieren. In den Laborversuchen ging die
Kollagen-Produktion um bis zu 40 Prozent zurück. Die Versuche
sollen jetzt anhand von Hautproben von Rauchern und Nichtrauchern
überprüft werden, so "Morgenwelt". Yahoo!
Schlagzeilen vom 17. April 2000 Zu viele
Glimmstängel, zu viel Sonne machen Falten Zwillingspaar
trennt scheinbar großer Altersunterschied
Wie
kommt's? Gay
lebt in Kalifornien und hat sich ihre Furchen regelrecht
angezüchtet: mit ausgedehnten Sonnenbädern. Weil Bräune
ja als schick gilt... "Mindestens
zwei Drittel, wenn nicht sogar 80 Prozent der vorzeitigen Hautalterung
gehen auf unvorsichtigen Umgang mit der Sonne zurück", sagt der
prominente New Yorker Schönheitschirurg Derrick Antell, der den
Fall der Zwillinge untersuchte. Hinzu
kommt, dass Gay seit 30 Jahren raucht. Der Experte: "Nikotin
verengt die Blutgefäße, die Haut bekommt wenig Sauerstoff
und kann daher nur schlecht atmen und durchbluten." Auch
alles andere als hautfreundlich: Gay trinkt gern mal mehr als nur ein
Gläschen. "Alkohol beeinträchtigt den Stoffwechsel, die
Zellen sind geschädigt und können sich nicht optimal
regenerieren", so Derrick Antell.
Neue Presse vom
25.10.1999 Macht ja nichts
- leg ich mich halt unters Messer...? Rauchen geht
auf die Haut Mehr
Komplikationen für Raucher nach Schönheitsoperationen HEIDELBERG
(AP). Rauchen schädigt nicht nur die Lunge, sondern auch die Haut.
Nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) in Heidelberg
konnten US-Wissenschaftler in einer Studie nachweisen, dass Raucherhaut
schneller runzlig, gelblich schimmernd und zerknittert wird. Der
Zigarettenkonsum führe in der Haut zu einem Abbau des
Eiweißstoffes Elastase, der die Haut stütze und
stabilisiere. Häufige
Folge bei starken Rauchern sei dann beispielsweise eine maskenhafte und
weniger beweglich erscheinende Gesichtshaut. Zwar führe auch
Infrarotstrahlung, die 40 Prozent des Sonnenlichts ausmache, zu einem
vermehrten Abbau von elastischem Bindegewebe, der Zigarettenrauch
beschleunige aber den hautschädigenden Prozess. In
einer weiteren Untersuchung konnten US-Mediziner im Tierversuch
nachweisen, dass Nikotin auch die Wundheilung nach einem Herzinfarkt
verschlechtert. Sie stellten fest, dass Ratten, die über sieben
Tage regelmäßig mit Nikotin behandelt wurden, sich deutlich
schlechter von einem Herzinfarkt erholten. Bei diesen Tieren war mehr
Herzgewebe geschädigt als bei ihren sonstigen Artgenossen. Auch
nach einer Hautverpflanzung wachsen Hautpartien bei Rauchern sehr viel
schlechter an als bei Nichtrauchern. 74 Prozent aller im Anschluss an
die Operation auftretenden Komplikationen betreffen Raucher. "Viele
meiner Kollegen operieren Raucher überhaupt nicht im Gesicht. Denn
wer schöner werden möchte, sollte erst einmal mit
dem Rauchen aufhören", sagte Rainer B. Drommer, Arzt für
Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie und für Plastische Operationen
an der Uniklinik Heidelberg. Gießener
Anzeiger vom 19.November 1999 Faltencremes
sind nutzlos Die
Gründerin der weltweiten Kosmetik-Kette Body Shop, Anita Roddick,
hat ein vernichtendes Urteil über ihre eigene Branche
gefällt. "Die Behauptung, es gebe irgendetwas, das Falten auf
wunderbare Weise glättet, ist eine skandalöse Lüge",
sagte sie nach Berichten britischer Zeitungen vom Donnerstag bei der
Vorstellung ihrer autobiographischen Buches "Business as Usual". Die
Unternehmerin ist sich sicher: "Es gibt nichts auf dem Planeten Gottes,
aber auch gar nichts, was die Spuren von 30 Jahren Streit mit deinem
Mann und 40 Jahren Umweltverschmutzung weg nimmt". Um
jung, schön und faltenarm zu bleiben, empfiehlt die
57-jährige, nicht zu rauchen, keine hohen Absätze zu tragen,
die Sonne zu meiden und vor allem viele Tomaten zu essen. Übrigens:
Zu einem ähnlichen Ergebnis wie die Chefin der Body-Shop-Filialen
war im Sommer auch die Stiftung Warentest gekommen. Die
Frauenfinanzseite vom 19.10.2000
Letzte
Aktualisierung: 05. März 2009 |
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