| Orthomolekulare Medizin
Diese Moleküle oder
Substanzen, sind Vitalstoffe, sogenannte Radikalenfänger oder
Antioxidantien, die für unsere Gesundheit notwendig sind und nicht
in unserem Organismus synthetisiert werden können.
Orthomolekulare Medizin bedeutet die Maßnahmen, die zur Erhaltung der guten Gesundheit und Behebung der Krankheiten mittels der Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper führen. Chronische Krankheiten nehmen zu. Wie wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, sind sogenannte freie Radikale hochreaktive Sauerstoffverbindungen zusätzlich mitverantwortlich. Diese freien Radikale oder reaktive Sauerstoffspezies entstehen u.a. durch die Energiegewinnung in unseren Zellen. Im Stoffwechsel verursacht der lebensnotwendige Sauerstoff schädigende Nebenwirkungen, welche man mit dem Vorgang des Rostens (Oxidation) vergleichen könnte. Aber überall in unserer Umgebung ist der menschliche Körper ständig dem Angriff von feindlichen Radikalen ausgesetzt. Über die Sonne (UV-Strahlung), über die Luft, die wir einatmen ( Autoabgase, Schadstoffe der Industrie, Zigarettenqualm, usw.), auch über unsere Ernährung oder chemische Medikamente „für unsere Gesundheit“ wirken die aggressiven Radikale schädigend auf unseren Organismus ein. Anti-Aging Um sich gegen diese Einwirkungen zu schützen verfügt der Organismus über Schutzmittel, sog. Antioxidantien (= Neutralisatoren der Oxidation). Sie bestehen aus Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, bestimmten Pflanzenstoffen und Enzymen. Verständlicherweise ist der menschliche Organismus deshalb auf eine ausgeglichene und der jeweiligen Belastung angepasste Versorgung mit diesen lebenswichtigen Baustoffen angewiesen. Ein gesundes Nahrungsangebot
sicherzustellen ist nach heutigen Erkenntnissen schon
außerordentlich schwierig. Für chronisch Kranke ist es
überhaupt nicht möglich. Daher wundert es
nicht, wenn bereits seriöse wissenschaftliche medizinische
Institutionen in aller Öffentlichkeit empfehlen, bei
Risikogruppen die tägliche gesunde Ernährung durch
Antioxidantien zu ergänzen! Die vielfach empfohlene gesunde Ernährung reicht heutzutage nicht mehr aus um den täglichen Bedarf an Vitalstoffen abzudecken. Im Krankheitsfall steigt der Bedarf mehrfach, die Mängel verzögern den Genesungsprozess oder lassen ihn chronisch werden. Z.B. für die Behandlung einer Erkältung sind drei bis acht Gramm Vit. C pro Tag zu empfehlen, was etwa einhundert Orangen entspricht.
Ein Raucher inhaliert z.B. mit nur einem Zug aus seiner Zigarette, neben anderen Schadstoffen, Millionen von aggressiven freien Radikalen, die von seinem Organismus aufgenommen werden und auf Dauer zu folgenschweren Erkrankungen führen. Veränderte Produktionsmethoden, die Weiterverarbeitung und Lagerung von Lebensmittel, die man oft nicht mehr als Lebensmittel bezeichnen kann, sowie der oft unkritische Einsatz immer neuerer Chemikalien in der Umwelt, darüber hinaus Luftverunreinigungen (Stickoxide, etc.), Strahlenbelastungen oder bestimmte Arzneimittel, alle diese Noxen führen zur Bildung von Radikalen. Radikalbildung führt
letztlich zu einer Erschöpfung das eigenen Vorrats an
Antioxidantien (= Radikalfängern). Das ist der Grund für die
Zerstörung von Zellen, den Bausteinen des menschlichen Organismus.
Betroffen sind Zellen aller Art, seien es Gefäßwandzellen,
Zellen im Gelenk (Arthrose), oder auch Blutzellen. Belastungen in Beruf und Freizeit
bewirken heute oft eine weitere extreme Belastung und verlangen dem
Organismus Höchstleistungen ab. Wenn in dieser Situation das
Gleichgewicht zwischen Oxidantien und Antioxidantien gestört ist,
können durch ständige Überbelastung mit freien
Radikalen („Oxidativen-Streß“) die verschiedensten Krankheiten
entstehen. Selbst große Reserven von Antioxidantien bei gesunden Menschen sind so irgendwann aufgebraucht.
Empfehlungen dazu erhalten Sie
in der Praxis Benner Seit
1975 in Wuppertal
Klaus
J.
Benner Telefon: 0202 / 66 66 15 Letzte Aktualisierung: 14. April 2008 |