| Bauchschmerzen
und Blähungen
(Blähungen bei Babys) Bauchschmerzen: Sie können ziehend oder stechend sein, kolikartig oder drückend. Bauchschmerzen sind ziemlich unangenehm. In den meisten Fällen steckt nur eine harmlose Magenverstimmung dahinter. Heftige Schmerzen können aber auch auf eine Blinddarmentzündung oder Lebensmittelvergiftung hinweisen. Manch einer nimmt Bauchschmerzen
auf die
leichte Schulter, doch das ist nicht immer berechtigt. So verbirgt sich
hinter plötzlich auftretenden Schmerzen oft eine
Blinddarmentzündung.
Normalerweise setzen die Schmerzen in der Nabelgegend ein, dann wandern
sie in den rechten Oberbauch und schließlich in den rechten
Unterbauch.
Die Schmerzen können aber auch links auftreten.
Gekrümmte Haltung - Typisch für eine akute Blinddarmentzündung Wenn der Bauch sehr druckempfindlich ist und den Kranken schon kleinste Berühungen die Decke hochgehen lassen, spricht dies für eine akute Blinddarmentzündung. Typisch für diese ist auch der so genannte Loslass-Schmerz: Den linken Unterbauch mit zwei Fingern eindrücken, dann ruckartig loslassen - jetzt werden im rechten Unterbauch die Schmerzen sehr viel stärker. Meist ist bei einer akuten Entzündung auch die Körperhaltung gekrümmt, denn beim Gehen verstärken sich die Schmerzen. Schnelle Bewegungen oder gar Hüpfen sind völlig unmöglich. Weitere Begleiterscheinungen sind Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Fieber bis 39 Grad Celsius kann ebenfalls ein Symptom sein. Doch Vorsicht: Jeder dritte Erkrankte leidet nicht unter Fieber. Der Arzt misst die Temperatur sowohl unter der Achsel als auch im Enddarm. Liegt die Temperatur im Enddarm einen Grad höher, ist dies ein Hinweis auf eine Entzündung im Unterbauch. Wer
vermutet,
unter einer akuten Blinddarmentzündung zu leiden, muss
selbstverständlich
sofort einen Arzt aufsuchen. Anderenfalls riskiert er einen
lebensgefährlichen
Blinddarmdurchbruch.
Kommt Durchfall hinzu, spricht dies für eine Lebensmittelvergiftung Lesen Sie bitte auch unter: Grundsätzliches bei Vergiftungen Eine Lebensmittelvergiftung äußerst sich durch plötzlich auftretende Bauchschmerzen, die mit Erbrechen und Durchfällen einhergehen. Auch Fieber und Schüttelfrost können auftreten. Meist klingen die Beschwerden nach wenigen Tagen von selbst ab. Lebensmittelvergiftungen können aber auch gefährlich sein, wenn Erreger - wie Salmonellen, Clostridien, Shigellen oder Staphylokokken - massenhaft in den Körper gelangt sind. Dann kommt es zu heftigen Durchfällen und Erbrechen. Der Wasserverlust ist in diesen Fällen extrem. Er muss unbedingt ausgeglichen werden, ebenso der Mangel an Elektrolyten wie Natrium und Kalium. Wer eine
Lebensmittelvergiftung
vermutet, muss selbstverständlich sofort einen Arzt
aufsuchen.
Blähungen - Harmlos, aber oft sehr schmerzhaft Natürlich muss hinter
Bauchschmerzen
nicht immer eine schlimme Entzündung oder eine
Lebensmittelvergiftung
stecken. Schon Blähungen können starke Bauchschmerzen
auslösen.
Hier helfen am besten krampflösende Methoden wie ein warmes Bad.
Sehr
wirksam sind auch Heilpflanzen wie Anis, Gänsekraut, Fenchel,
Kamille,
Kümmel oder Schöllkraut, die es als Tees in
Reformhäusern
und Apotheken gibt.
Reizdarmsyndrom - Das Gefühl einen Kloß im Bauch zu haben Auch das Reizdarmsyndrom, ruft - neben Schweißausbrüchen - Bauchschmerzen hervor: Die Patienten haben das Gefühl einen Kloß im Bauch sitzen zu haben, der die Verdauungsvorgänge blockiert. Besonders unter stressgeplagten und ängstlichen Naturen ist das Reizdarmsyndrom verbreitet, was übrigens kein Wunder ist: Wissenschaftler entdeckten vor kurzem, dass eine enge Verbindung zwischen dem Gehirn und den mehr als 100 Millionen Nervenzellen im muskulären Anteil des Darmtrakts besteht (über den so genannten Vagusnerv). Fühlen sich Seele und Gehirn überfordert oder unter Druck gesetzt, leitet der Vagusnerv die Information blitzschnell an den Darm weiter - und der reagiert mitunter sehr heftig. Es gibt aber auch hier wirksame
Hilfe.
Im gesamten Darmtrakt befinden sich spezielle Empfangsstationen an den
Nervenenden des Darms. Sie können die Darmtätigkeit
einschränken
und das chronische Reizdarmsyndrom auslösen. Diese Erkenntnis
ließ
die Arzneimittelforscher nicht ruhen. Sie entwickelten den Wirkstoff
Tegaserod,
eine spezielle Substanz, die direkt an den sensiblen Empfangsstationen
des Darms andocken kann und diese damit für störende Reize
blockiert.
Helfen können auch Entspannungsübungen und Psychotherapie.
Bei Gastritis, Magen-
und Zwölffingerdarmgeschwüren: Natürliche Hilfe bei Blähungen Viele Menschen leiden darunter: Lästige, unangenehme Blähungen. Ein scheinbar nicht lösbares Problem. Die Betroffenen fühlen sich unwohl in ihrer Haut und meiden sogar die Gesellschaft anderer Menschen, da sie befürchten, die abgehenden Gase nicht halten zu können. Dabei lassen sich Blähungen ganz natürlich vermeiden. Mit ein paar Tricks beim Kochen, ein paar Kniffen bei der Ernährung. Blähungen, auch Flatulenz genannt, können unterschiedliche Ursachen haben. Oft spielt falsche Ernährung eine wichtige Rolle. Übermäßiger Zucker- oder Fettkonsum kann ebenso die Ursache für eine vermehrte Gasbildung im Darm sein, wie der Genuss von Sauerkraut, Kohlgemüse, Zwiebeln oder Hülsenfrüchten. Aber auch Stress, mangelnde Bewegung oder zu wenig Flüssigkeitsaufnahme führen zu Blähungen. Damit die Blähungen nicht
ihr ganzes
Leben beeinträchtigen, gibt es neben der Vermeidung genannter
Lebensmittel
andere, einfache Möglichkeiten, die abgehenden Winde zu drosseln.
Tipps
gegen
Blähungen
Wer auf Kohl, Zwiebeln, Linsen
& Co.
nicht verzichten möchte, kann schon während des Kochens
Maßnahmen
treffen, die die Gasbildung im Darm reduzieren.
Säuglinge leiden oft
besonders unter
Blähungen. Die Verdauung der Kleinsten muss in vielen Fällen
erst noch lernen, richtig zu funktionieren. Folgende Tipps werden Ihrem
Kind in den meisten Fällen helfen, wenn es im Bauch rumort:
Teemischung bei
Blähungen und
Verdauungsstörungen von Kindern
Diese Teemischung wird durch
ihren angenehmen
Geschmack auch von Säuglingen und Kleinkindern akzeptiert. Die
darin
enthaltenen Heilpflanzen (Teedrogen) haben teils krampflösende,
verdauungsfördernde
und gärungswidrige, teils beruhigende und entzündungshemmende
Wirkung.
Teemischung:
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