Muskelkater
das alltägliche Leiden des Untrainierten
 

Ausgelöst werden die lästigen Schmerzen durch winzige Einrisse im Muskel. Durch diese „Mini-Verletzungen“ steigt die Gefahr eines Muskelfaserrisses. Stoppen Sie unbedingt die Belastung, die zum Muskelkater geführt hat. Leichte Bewegung dagegen fördert eher die Heilung. Denn durch die winzigen Risse im Muskel ist Zellinhalt ins Gewebe ausgetreten. Dadurch wird dort Wasser gebunden, was für schmerzhafte Schwellungen sorgt. Wer sich bewegt, beschleunigt den Abtransport dieser schmerzauslösenden Zelltrümmer. 
 

Daneben gibt es weitere Wege den Heilungsprozess zu unterstützen:

  • Wärme entspannt die Muskulatur. Ein Bad nach dem Sport löst Verspannungen und beugt in gewissem Umfang der Entstehung eines Muskelkaters vor. Bäder mit durchblutungsfördernden Zusätzen tun nach einem langen Training besonders gut.  
  • Salben und Einreibungen mit ätherischen Ölen verstärken die Durchblutung. Ebenso wirken Naturstoffe wie Cayennepfeffer oder dessen Hauptinhaltsstoff Capsaicin (Eine durchblutungsfördernde oder Rheumasalbe kann auch helfen.).
  • Enzympräparate beschleunigen die Heilung, indem sie Zelltrümmer und Stoffwechselendprodukte aus dem Muskel wegräumen. 


Das Verletzungsrisiko ist nach einem Muskelkater auch noch aus anderen Gründen erhöht. Die verkaterte Muskulatur ist geschwächt, sie kann die Gelenke nicht mehr so gut stützen. Außerdem bewegt man sich anders und ungeschickter, wenn der Muskelkater quält.
 

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