| Anwendungsform
Großer Körperwickel
Beachten Sie bitte zuerst die Ausführungen
unter:
Der Große Körperwickel wird
am Körperstamm, am Leib kalt angelegt und reicht aufgrund seiner Größe
von der Achselhöhle bis zur Mitte der Oberschenkel.
Ungefähres
Maß:
Der Wickel wirkt großflächig
auf die Haut. Als Kaltanwendung zwingt er den Körper zu reagieren.
Er reagiert mit Millionen feinster Blutgefäße und mit Millionen
Poren.
Der große Körperwickel wird als Kuranwendung genutzt, um die Körperabwehr zu stärken. Nicht am Kranken, sondern am Gesunden angewendet, aktiviert er die immungesteuerte Abwehr, er härtet ab. Abhärtung ist eine mit den Anwendungen durchzuführende Vorbeugemaßnahme. Abhärtung ist Krankheitsvorbeugung, nicht Therapie. Sich abhärten heißt, das ruhende, im menschlichen Körper vorgebildete, Immunsystem in den Zustand voller Reaktionsbereitschaft zu bringen, damit es sich schnell entfaltet, wenn eine Krankheit droht. Die Anwendung im Rahmen einer Abhärtungskur, die äußerlich auf den menschlichen Körper einwirkt, trainiert das Abwehrsystem, so dass krankmachende Einflüsse auf einen wohl vorbereiteten Organismus treffen, damit er aus eigener Kraft mit sich anbahnenden Krankheiten fertig wird. Kalt angelegt, Tücher straff gezogen, damit das getränkte Leintuch unmittelbaren Kontakt zur Haut der kurenden Person hat, wird der Große Körperwickel bereits nach wenigen Sekunden als angenehm, wohltuend und entspannend empfunden. Die Einwirkungsdauer, ca. zwei Stunden, findet ein natürliches Ende, wenn die Flüssigkeit durch Verdunstung verbraucht ist. Dieser große wärmeentziehende Wickel wird nicht an der kühlen oder frierenden Person angelegt, die Person muss vor der Anwendung warm gemacht werden, z.B. durch Kniebeugen oder durch ein heißes Bad. Die Durchblutung der Nieren wird durch
den Wickel angeregt, es kommt zu vermehrtem Ausschwemmen.
Spanischer Mantel: Eine Variante und Steigerung des Großen
Körperwickels ist der
Anwendung:
Ideal zur Entsäuerung und Entschlackung
bei Gicht, rheumatoiden Schmerzen, Cellulite, Ekzemen und Infektanfälligkeit.
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