| Anwendungsform
Wadenwickel
Beachten Sie bitte zuerst die
Ausführungen
unter:
Der Wadenwickel ist eine Kaltanwendung am warmen Körper. Man empfindet ihn bereits nach wenigen Sekunden als schmerzlindernd, angenehm, wohltuend und entspannend. Der Wickel gerät in den dämpfenden Zustand. Nach zwanzig bis dreißig Minuten kann der Wickel abgenommen, zur Erneuerung vorbereitet und angelegt werden. Der Wadenwickel ist in jedem Fall eine Bettanwendung für die Dauer von eineinhalb Stunden. Die Körperlage des Behandelten soll horizontal sein, der gewickelte Körperteil soll horizontal liegen. Mit einem Wadenwickel versehen, darf man nicht umherstehen oder umhergehen. Zur örtlichen Nachsorge nach
kosmetischen
Eingriffen (Haarentfernung, Rasur, Depilation) ist auch ein einfacher
Umschlag,
der für die Dauer einer halben Stunde angelegt wird, beruhigend
für
die gereizte Haut. Dadurch entspannt und glättet sich die Haut.
Ungefähres
Maß:
Anwendung
Nicht anwenden bei offenen Beinen und Nierenbeckenentzündung. Kalte Wadenwickel werden bei Fieber im Allgemeinen paarweise angewendet und bleiben jeweils 15 - 20 Min. liegen. Bei hohem Fieber und empfindlichen Patienten können sie auch nur einseitig, dann aber zweimal im Wechsel und nur je ca. 10 Min. aufgelegt werden. Die Gesamtanwendungsdauer soll 45 Min. nicht überschreiten. Das Außentuch kann
entfallen, um
Wärmestau zu vermeiden. Wichtig: Bei Anwendung bei Kinder unter 2 Jahren und sehr empfindlichen Personen sollte anstelle von kaltem Wasser zimmerwarmes Wasser (ca. 22 Grad) angewandt werden. Die Wickel müssen so lange alle fünf bis zehn Minuten erneuert werden, bis das Fieber mindestens um ein bis zwei Grad gesunken ist. Die Gesamtanwendungsdauer soll 45 Min. nicht überschreiten. Das Außentuch kann entfallen, um Wärmestau zu vermeiden. Wenn das Kind bereits kalte Hände oder Füße hat oder fröstelt, sollte auf die Wickel verzichtet werden. Ab 39,5 Grad Celsius sollten Eltern mit ihren Kindern aber immer zum Arzt. „Manche neigen zu Fieberkrämpfen, die unbehandelt lebensbedrohlich werden können. Haben die Kleinsten (Kinder im ersten Lebensjahr) dagegen konstant leichtes Fieber, ist das meist kein Grund zur Sorge. „Wahrscheinlich bekommen sie dann Zähne“. Mit 39 Grad Fieber sofort zum Arzt sollten dagegen Menschen über 70 und Patienten mit ernsthaften Vorerkrankungen. Fieber kann schnell zu gefährlichen Herz-Rhythmus-Störungen führen. Außerdem ist mit Fieber immer Erschöpfung, Vitaminverlust und eine Neigung zu Thrombosen verbunden, was besonders älteren Menschen zu schaffen machen kann. Es kann keinerlei Haftung für Ansprüche übernommen werden, die aus dieser Internet-Veröffentlichung erwachsen könnten. |