Akupunktur: Die Wirkung ist bewiesen

Die 2.000 Jahre alte chinesische Heilmethode hilft vor allem bei Kopfschmerzen, Migräne, Rückenleiden, Rheuma. Die von den Nadeln ausgehenden Nervenreize hemmen die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Rückenmark.

Die Akupunktur unterstützt Sie aber auch erfolgreich bei Ihrer Gewichtsreduzierung und wenn Sie mit dem Rauchen aufhören möchten.

Immer mehr Menschen schwören auf alternative Heilmethoden, insbesondere auf die Akupunktur. Seit etwa 2.000 Jahren gehören die feinen Nadelstiche in China zur gängigen Therapie. Lange haben Schulmediziner die Akupunktur mit Skepsis betrachtet. Doch neueste Studien beweisen: Diese Heilmethode hilft wirklich vor allem bei Migräne, Rückenleiden, Allergien und Rheuma.


Die Nadelstiche hemmen die Schmerzsignale
Die Wirkungsweise der Akupunktur ist noch nicht vollständig geklärt. Was die Wissenschaftler jedoch wissen: Die von den Nadeln ausgehenden Nervenreize hemmen die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Rückenmark. Nach der Nadelung werden vermehrt körpereigene, schmerzhemmende Substanzen (Endorphine) und Botenstoffe im Gehirn (Neurotransmitter) produziert, die auf die Funktion entfernt gelegener Organe einwirken. Die Durchblutung verbessert sich, die Muskulatur entspannt sich.

 


Akupunkturpunkte
Der Begriff Akupunktur kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt: mit der Nadel stechen. Die Akupunkturpunkte liegen auf Energieleitbahnen, den so genannten Meridianen, die den gesamten menschlichen Körper durchziehen. In der klassischen Akupunktur sind 14 Hauptmeridiane mit 361 Akupunkturpunkten bekannt. In der Ohrakupunktur oder auch als Aurikulotherapie benannt, kennt man über 100 Akupunkturpunkte, die am Ohr lokalisiert sind.

Besonders wirksam bei Migräne und Menstruationsbeschwerden
Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt die Anwendung der Akupunktur bei mehr als 40 Krankheiten. Dazu zählen Erkrankungen der Atemwege (z.B. Schnupfen, Bronchitis, Asthma), Beschwerden im Magen-Darm-Trakt (z.B. Magen-Schleimhaut-Entzündung, Durchfall), Störungen des Nervensystems (z.B. Kopfschmerzen, Migräne), Krankheiten des Bewegungsapparates (z.B. Arthritis, Rheuma), in der Frauenheilkunde (Regel- und Wechseljahresbeschwerden), bei Augenkrankheiten (Bindehautentzündung, grauer Star) und Beschwerden im Mundbereich.