Nichtraucherlunge - Raucherlunge
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Nichtraucherlunge - Raucherlunge

© Mit freundlicher Genehmigung: Institut für Plastination, Rathausstr. 18, D-69126 Heidelberg

 

 
 
Nichtraucherlunge:
In der Mitte umgeben die Lungenflügel das Herz.
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Raucherlunge:
Der Teer des Zigarettenrauches lagert sich im Lungengewebe ab und lässt es zunehmend schwarz aussehen. Die Lungenfunktion wird eingeschränkt.


Die Schwarzfärbung der Lunge wird in erster Linie durch den im Zigarettenrauch enthaltenen Teer hervorgerufen.

Teer ist ein flüssiges, schwarzbraunes Kohlenwasserstoffgemisch. Wenn man täglich eine Schachtel Zigaretten raucht, nimmt die Lunge im Jahr etwa eine Tasse Teer auf. Teer verklebt die Flimmerhärchen in den Atemwegen und der Lunge.
Wenn sie verklebt sind, können auch die inhalierten Schadstoffe und Stäube die wir über die Atmung aus unserer Umwelt aufnehmen nicht mehr nach draußen gehustet werden.

Der Zigarettenrauch enthält weitere, ca. 3800 chemische Substanzen, davon sind 40 krebserzeugende Stoffe nachgewiesen. Weitere Inhaltstoffe des blauen Dunsts gelten als verdächtig Krebs zu erzeugen, sind giftig oder zumundest gesundheitsschädlich.

Die giftigen Substanzen lenken manche Entgiftungsmechanismen im menschlichen Organismus ab, während die reizenden Stoffe die Selbstreinigung der Lunge verschlechtern. Die krebserregenden Stoffe können dadurch fast ungehindert in die Lunge eindringen und auch dort bleiben.


Einige Erkrankungen ausgelöst durch das Rauchen, welche die Lunge betreffen:



Krebs

Rauchen erhöht das Risiko an Krebs zu erkranken. Im Tabakrauch sind rund 40 krebserregende Substanzen enthalten. Rauchen verringert die natürlichen Killerzellen, die das Immunsystem gegen Krebszellen einsetzt. 
Alle Organe, die mit Zigarettenrauch oder dessen Inhaltsstoffen in Berührung kommen, sind stärker krebsgefährdet. Besonders betroffen sind Bereiche der oberen Atemwege wie Lunge, Mundhöhle, Zunge, Rachen, Kehlkopf, Speiseröhre, Luftröhre und Bronchien.
 
  • Etwa 90 – 95% der an Lungenkrebs erkrankten Erwachsenen sind Raucher. 
  • Die Chance nach der Diagnose Lungenkrebs 5 Jahre zu überleben liegt bei10%
  • Die Zahl der Krebstoten durch Rauchen liegt jährlich bei etwa 60.000 bis 80.000


Asthma
In Deutschland leiden etwa 4,5 Millionen Menschen an Asthma. Kindern leiden (Anteil von zehn Prozent) überproportional stark unter Asthma. Besonders asthmagefährdet sind Raucher und deren Familien. 
Bei Asthmatikern reagiert das Lungensystem und Bronchialsystem überempfindlich auf Reize, wie z.B. auch Rauchen. Die Bronchien verengen sich und die Schleimhaut schwillt an. Ein dickflüssiger Schleim wird produziert, wodurch die Flimmerhärchen Staub und Fremdkörper nicht mehr vollständig abtransportieren können.
Bei einem akuten Asthma-Anfall wird durch eine plötzliche, krampfhafte Verengung der Bronchien und gleichzeitiger Schleimhautanschwellung die Atmung hochgradig eingeschränkt. Das Ausatmen wird häufig von Brummen oder Pfeifen begeleitet. Dies bereitet große Schwierigkeiten, wodurch ein Gefühl der Atemnot entsteht.
 
  • Bei mehr als 70 Prozent der Asthmapatienten ist ein Zusammenhang zwischen Rauchen und Asthma nachweisbar
  • Kinder von rauchenden Eltern haben ein stark erhöhtes Asthmarisiko


Chronische Bronchitis
Über die Zigarette aufgenommener Teer verklebt die Flimmerhärchen der Bronchien und Luftröhre, welche Fremdkörper wieder aus den Atemwegen entfernen sollen. Damit wird dieser Selbstreinigungsmechanismus des Körpers lahm gelegt. Partikel und Schadstoffe werden nicht wieder hinausbefördert und können sich in den Atemwegen festsetzen. Es kann sich so ein Nährboden für Bakterien und Viren bilden. 
Durch Husten versucht der Körper die Fremdstoffe zu entfernen. Dieser sog. "Raucherhusten" tritt häufig morgens auf. Aus den permanenten Reizungen und Entzündungen kann sich leicht eine chronische Bronchitis entwickeln.
 
  • Wer täglich ein Päckchen Zigaretten raucht, nimmt pro Jahr eine Tasse Teer zu sich.


Emphysem (Lungenblähung)
Diese Krankheit kann auf eine chronische Bronchitis folgen. Im Spätstadium wird dabei jeder Atemzug zur Qual. 
Beim Ausatmen wird nicht der gesamte verbrauchte Sauerstoff aus der Lunge ausgestoßen. Die einzelnen Lungenbläschen werden nicht vollständig entleert, vergrößern sich und können platzen. Das Lungengewebe bläht sich immer weiter auf (Lungenblähung) und die Zahl der noch funktionsfähigen Lungenbläschen nimmt stetig ab. Die Aufnahmefähigkeit der Lungenoberfläche verringert sich so stark, dass die Atmung beschleunigt werden muss, um noch genügend Sauerstoff aufzunehmen. Schwere Fälle müssen künstlich beatmet werden, um nicht zu ersticken.


Raucher schädigen massiv ihre Gesundheit und verkürzen dadurch ihre Lebensdauer. Mit zunehmender Zahl der täglich konsumierten Zigaretten steigen Krebs- und Krankheitsrisiken deutlich an. 





Rauchfrei leben Sie länger, gesünder und vitaler
Der Körper beginnt zu verzeihen, sobald Sie ihre letzte Zigarette geraucht haben. Je früher Sie aufhören, desto eher sinken ihre Gesundheitsrisiken.


Gewinnen Sie an Gesundheit, an Vitalität und an persönlicher Freiheit!



Praxis Benner
Praxis für ganzheitliche Therapie- und Präventivkonzepte
seit 1975 in Wuppertal

Behandlung und gesundheitliche Vorbeugung

Klaus J. Benner, Heilpraktiker

Naturheilverfahren - Umweltmedizin - Psychotherapie

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